Die beliebtesten Hochzeitsbräuche

Author Icon Susanne Sancho    Time Icon 22. Juni 2016

Kennt ihr die beliebtesten Hochzeitsbräuche für eine unvergessliche Trauung?

An eurem Hochzeitstag macht ihr einander das schönste Geschenk, das zwei Menschen sich machen können. Die kleinen Bräuche und Traditionen, die vor, während und nach der Trauung von Freunden und Verwandten eingebunden werden, stärken hierbei euren Bund fürs Leben und machen eure Hochzeit zu einem unvergesslichen Ereignis. Wir haben für euch einige der beliebtesten Hochzeitsbräuche aufgeführt.

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Hochzeitsbräuche: Der Ursprung

In früheren Zeiten hatten Bräuche am Tag der Vermählung sowohl einen spirituellen als auch einen pragmatischen Hintergrund: Die kleinen Zeremonien und Bräuche sollten böse Geister fernhalten und die jungen Eheleute zugleich finanziell unterstützen. Auch heutzutage sind diese Traditionen weiterhin eine schöne symbolische Geste.

 

Der Polterabend: Scherben bringen Glück

Der Polterabend wird vor der Hochzeit gefeiert und ist für die künftigen Brautleute die letzte Gelegenheit, als Unverheiratete nochmals richtig zu feiern was das Zeug hält. Traditionell wird zu diesem Ereignis altes Porzellan mitgebracht und von Brautleuten und Gästen auf den Boden geworfen. Das Gepolter soll Geister vertreiben und die Scherben für viele Jahre Glück sorgen.

 

Braut-Accessoires: Gestern, Heute und Morgen

Ein ursprünglich aus England stammender Brauch, der sich aber auch hierzulande durchgesetzt hat, ist die Ausstattung der Braut mit etwas Altem (z.B. Familienschmuck), etwas Neuem (z.B. das Brautkleid), etwas Geborgtem (z.B. die Ohrringe einer Freundin) und etwas Blauem (in der Regel das Strumpfband). Das Alte steht für das bisherige Leben der Braut, das Neue soll sinnbildlich für die gemeinsame Zukunft stehen, das Geliehene bezieht sich auf die Freundschaft und das Blau soll die Braut als Symbol der Treue inspirieren.

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Brautschuhversteigerung

Was hat es mit dem traditionellen Brauch des Hochzeitsschuhs auf sich? Während der Hochzeitsfeier wird der Braut der Brautschuh entwendet. Dabei wird der Schuh unter den Hochzeitsgästen umher gereicht und jeder Gast gibt ein Gebot ab, indem er etwas Geld in den Brautschuh steckt. Am Ende wird der Schuh dem Bräutigam gereicht, der ihn im Wert der abgegebenen Gebote ersteigern kann und den gleichen Geldbetrag zahlen muss, wie die Gäste. Das Geld bleibt bei dem Brautpaar, das damit seine Hochzeitsreise aufbessern kann.

 

Geschenke für die Gäste: die fünf Hochzeitsmandeln

Dieser ursprünglich aus Italien stammende Brauch, der sich aber auch hierzulande durchgesetzt hat, ist das Beschenken der Gäste. Jeder Gast erhält fünf Mandeln, die symbolisch für die fünf wichtigsten Wünsche zur Hochzeit stehen: Gesundheit, Wohlstand, Glück, Kindersegen und ein langes Leben.

 

Erinnerungsstück für die Ewigkeit: die Hochzeitszeitung

Der Klassiker, der normalerweise von Freunden und Familienmitgliedern beider Brautleute gestaltet wird und während der Feier auch zur Unterhaltung der Gäste dient, ist die Hochzeitszeitung. Neben allgemeinen Anekdoten über die Ehe und das Eheleben (z.B. Hochzeits- und Liebeshoroskope etc.) könnt ihr hier z.B. die Geschichte des Kennenlernens niederschreiben, Zitate von Freunden und Familie einbringen, Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit erzählen und das Ganze mit Kinderfotos des Brautpaares garnieren.

Da die Hochzeitszeitung eine wunderschöne, aber auch recht aufwändige Tradition ist, kann professionelle Unterstützung von Vorteil sein: Onlinedienste wie die Hochzeitsdrucker bieten eine entsprechende Software an, bei der ihr eure Inhalte hochladen und aus unterschiedlichen Vorlagen eine Gestaltung auswählen bzw. auch ein eigenes Design erstellen könnt.

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